Preisträger_innen, Ehrengäste, Veranstalter und Moderation. (c) bka.

... ist eine staatliche Würdigung des künstlerischen Schaffens österreichischer Autor_innen, Illustrator_innen und Übersetzer_innen  sowie eine Auszeichnung für die Produktion qualitätsvoller Kinder- und Jugendliteratur in österreichischen Verlagen“, heißt es im Programm der Preisverleihung.

Natürlich bedeuten Würdigungen in diesem Fall auch Preisgelder, aber viel mehr als das ist die Veranstaltung ein Fest, um Kunst und Kollegialität zu feiern.

Im Zuge des Festakts am 14. Mai 2019 wurden von den Jurymitgliedern Karin Haller (Institut für Jugendliteratur) und Peter Rinnerthaler (STUBE) die vier Siegertitel präsentiert sowie jene sechs Bücher, die als besondere Empfehlung in die Kollektion zum Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis gewählt wurden.

Irmgard Krammer sprach stellvertretend für alle Preisträger_innen Dankesworte, und gab ihrer großen Freude Ausdruck, überhaupt etwas zu gewinnen, weil alleine das mit so viel Glück und auch Zufällen zutun hat, dass man es gar nicht planen kann. Als universelle Gemeinsamkeit machte sie die Freude am Erfinden und Lesen von Geschichten aus.

Irmgard Kramer hält die Dankesworte der Preisträger_innen. (c) bka.

Bestätigt wurde dies von der heurigen Jugendjury bestehend aus Schüler_innen des BG/BRG Biondekgasse in Baden. Sie wählten aus den Preisbüchern und der Kollektion ihren Siegertitel, den sie in einer bunten Performance präsentierten: Dieser wilde Ozean, den wir Leben nennen von Elisabeth Steinkellner. (Beltz & Gelberg)

Die Jugendjury des BG/BRG Biondekgasse Baden. (c) bka.

Den mit jeweils 6.000 € dotierten Preis erhielten
Jens Rassmus: Das Nacht-Tier. (G&G)
Albert Wendt und Linda Wolfsgruber: Henrikes Dachgarten. (Jungbrunnen)
Irmgard Krammer: 17 Erkenntnisse über Leander Blum. (Loewe)
Lilly Axster & Christine Aebi und Henrie Dennis & Jaray Fofana: Ein bisschen wie du / A little like you (Zaglossus)

In die Kollektion aufgenommen wurden
Andreas Thaler/Lisa Maria Wagner: Frida, Flii und Mo. (Luftschacht)
Sepideh Sarihi/Julie Völk: Meine liebsten Dinge müssen mit. (Beltz & Gelberg)
Tanja Fabsits: Der Goldfisch ist unschuldig. (Tyrolia)
Michael Roher: Frosch und die abenteuerliche Jagd nach Matzke Messer. (Tyrolia)
Elisabeth Steinkellner: Dieser wilde Ozean, den wir Leben nennen. (Beltz & Gelberg)
Peter Phobia: My Father Never Cut His Hair. (Luftschacht)

Den mit 2.000 € dotierten Preis der Jugendjury erhielt

Elisabeth Steinkellner: Dieser wilde Ozean, den wir Leben nennen. (Beltz & Gelberg)

Die STUBE gratuliert allen ausgezeichneten Autor_innen, Illustrator_innen, Übersetzer_innen und Verlagen sehr herzlich!

 

Ein Bericht von Alexandra Holmes